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Dolberg feiert seinen Kaiser!! Der Samstag ist immer der Höhepunkt des Dolberger Schützenfestes. Alle Bürger freuen sich auf das Königspaar. Der glückliche Kaiser Werner Schlieper präsentierte seinem Schützenvolk eine strahlende Königin. Lydia Senf machte den Mai zum Sommer. Zusammen mit ihrem Hofstaat boten sie ein imposantes Bild.Werner ließ sich am Hof Markenbeck abholen und hielt eine erheiternde Rede: "Viele werden sich fragen, warum hat der Idiot den Vogel abgeschossen?" Er erklärte die letzten Minuten auf seine Art, auch wie er zu seiner Königin kam: "Ich hatte eine bezaubernde Königin, aber ich habe auch eine tolle Frau, die ich nicht wechseln will, deshalb habe ich die Königin gewechselt. Dann frug ich Lydia: Machst du es? Antwort Lydia: Ich hab doch nichts anzuziehen."
Kaiser Werner und Königin Lydia nahmen sich folgende Paare an ihre Seite: Ludger Markenbeck und Sabine Sprengel, Thomas Senf und Annette Schlieper, Ludger Brehe und Maria Stratmenn, Hermann Stratmann und Mechthild Klockenbusch, Dieter Sprengel und Christiane Markenbeck, Friedhelm und Annette Johannwiemann, Peter und Monika Hötte, Claudia und Michael Weghake, Uwe und Ines Sohn, Michael Geuting und Anja Nettebrock, Andreas und Andrea Krämer, Martin und Sigrid Kellermann, Wolfgang und Anke Mächling, Andreas und Christa Elberg, Heinz und Andrea Schlotböller, Thomas und Isabel Steinhoff, Thomas und Sabine Schröder, Frank und Christel Huneke, Gerd und Gaby Hüchter, Paul und Tanja Kleikamp, Ludger und Kirsten Sumpmann, Berthold und Ulrike Sudhues, Ingo und Heike Plachetka
Die Dolberger konnten auch das neue Kinderkönigspaar bewundern. Anja Düpmeier schoß am Freitag mit dem 192. Schuß den Vogel von der Stange und erkor sich auf einem sehr gut besuchten Kinderschützenfest Niels Beckmann zu ihrem König. Nach der Parade folgte die Ehrung der verstorbenden Soldaten am Kriegermahl. Der Verein legte ein Kranz nieder und die Kapellen spielten den großen Zapfenstreich. Jochen Rabe hielt eine ergreifende Rede, wo er die zahlreichenden Bürger daran erinnerte, dass es im Zeitalter der Globalisierung wichtig sei, alle Menschen, egal welcher Herkunft, zu integrieren. Er blickte auch auf Geleistetes zurück und betonte den Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft, wenn etwas aufgebaut werden soll. Der Hallenumbau ist ein Garant dafür und er freut sich wieder auf den Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden", denn dort ist der Zusammenhalt erneut gefordert. Jochen begann seine Rede mit den Worten: "Deutschland ist schön!", er schloss sie mit dem Ausruf: "Dolberg ist schön!" und erntete erstmals Applaus.
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