Bürgermeister empfängt Ahlener Schützenvereine!

Weniger als eine Woche, bevor die ersten Schüsse an den Vogelstangen abgegeben werden, haben sich die Vertreter der Ahlener Schützenvereine am Freitagabend beim Empfang im Alten Rathaus auf die kommende Saison eingestimmt. Gastgeber war erstmals Bürgermeister Matthias Harman, der damit eine Tradition seiner beiden Amtsvorgänger Benedikt Ruhmöller und Dr. Alexander Berger fortführt. „Ich freue mich schon darauf, wenn wieder allerorts die grün-weißen Fahnen wehen“, sagte Harman und bekannte, selbst schon häufig in den Schützenreihen mitmarschiert zu sein. Lob zollte er den Aktiven für ihre ehrenamtlichen Leistungen, die gerade in schwierigen Zeiten vielen Bürgern eine Perspektive bieten. „Dieses Miteinander der Vereine, wie es hier in Ahlen gelebt wird, ist nicht selbstverständlich. Dass man sich gegenseitig besucht oder Erfahrungen teilt, gefällt mir.“ Erfolg stelle sich nur ein, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit Silke Gerhardt (Schützengemeinschaft Ahlen), Dirk Kleinikel (St.-Antonius-Schützenbruderschaft Tönnishäuschen) und Jörg Weißenborn (Stadtschützenkönig) waren neben den Vorstandsspitzen auch drei Majestäten beim Empfang dabei, was den Bürgermeister auf die Idee brachte, in Zukunft generell die Könige und Königinnen mit auf die Einladungsliste zu setzen. Außerdem schlug er vor, den Termin wieder in den April zu legen, um nicht mit den zum Teil schon laufenden Festvorbereitungen zu kollidieren. Höhepunkt im Schützenkalender sei zweifellos das 100-jährige Bestehen des „Gemütlichen Westens“, das mit einem Stadtschützenfest am Sonntag nach Fronleichnam verbunden ist. Und am 3. Juli (Freitag) stellt der Bürgerschützenverein gemeinsam mit Kreisarchivar Dr. Knut Langewand in der Gaststätte „Mammut“ ein historisches Siegel vor. Auch die übrigen Vereine haben einen prallgefüllten Kalender und präsentierten nacheinander ihre Planungen. Dr. Andreas Kirst, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Ahlener Schützenvereine, richtete ebenfalls ein kurzes Grußwort an seine Mitstreiter. Soweit es möglich ist, wolle auch er alle Festplätze in den kommenden Monaten aufsuchen, sagte er und betonte, wie viel Aufwand in den Festprogrammen steckt. Allein die Genehmigungen und das Einhalten aller Auflagen seien nicht zu unterschätzen. (Quelle: Ahlener Zeitung/Christian Wolf, Fotos: Christian Wolf)