Winterwanderung erneut gut angenommen!

Das Wetter spielte mit am vergangenen Samstag, so dass die 3. Schützen-Winterwanderung wieder großen Zuspruch fand. Treffpunkt und Start war am Dorfplatz. Etwa 70 Schützenbrüder waren es am Ende des Tages, die der Einladung des Vorstands folgten.

Beim ersten Stopp an der Twieluchtstraße gewährte Dr. Adolf Schweer spannende Einblicke in die Historie der Höfe Große Berkhoff und Kleine Berghoff (heute Schweer). Er berichtete vom Wallburg Hünenknäppen, ein aus dem 9. und 10. Jahrhundert stammender Wallgraben in unmittelbarer Nähe. Für Schmunzeln sorgte die Erklärung zum Ursprung des Straßennamens „Twielucht“. Der Begriff stammt aus dem Plattdeutschen und bedeutet „Zwielicht“. Früher führte lediglich ein geschotterter Weg zu den Höfen, insbesondere in Waldesnähe war es dort düster und im wahrsten Sinne des Wortes „zwielichtig“. Bei der Besichtigung der hauseigenen Jägerstube konnte man einen wärmenden Schnaps probieren. Am Wegkreuz am Henneberg übernahm Gerd Hüchter die Moderation des zweiten Stopps. Er berichtete über die bewegte Geschichte des mehr als 100 Jahre alten Kreuzes, das früher an der Alleestraße gestanden haben soll. Nachdem es stark in die Jahre gekommen war, wurde es vollständig erneuert. Der aus Eichenholz geschnitzte Jesus-Korpus wurde in gemeinschaftlicher Arbeit vieler Helfer aus der Nachbarschaft errichtet – ein beeindruckendes Beispiel für gelebtes bürgerschaftliches Engagement. Das Ziel der Wanderung war schließlich das Betriebsgelände des Gartenbaubetriebs Christian Droste. Dort klang der Tag bei einer herzhaften Gulaschsuppe, zubereitet vom Ehrenvorsitzenden Berni Brehe, kühlen Getränken und angeregten Gesprächen gemütlich aus. Am Ende waren sich alle einig: Auch die dritte Winterwanderung war wieder ein voller Erfolg.